Nerds Podcast mit Dennis Fäckeler – Facebook Ads vs Google Ads

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Google Ads mit Facebook Ads verknüpfen? Pull- und Push Kanal verbinden? Das geht!

Unser Gast Dennis Fäckeler schildert ausführlich seine Strategien, bringt das Flywheel in Fahrt und diskutiert mit Jan die unterschiedlichen Search Query Types.

Mit diesem Wissen, kombinierst du Google Ads mit Facebook Ads und hebst ein großes Potenzial, welches viele Werbetreibende aktuell noch nicht nutzen. 

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  • Unterscheide zwischen informativen, navigations-, kommerziellen und transaktionalen Search Queries
  • Zieldefinition: Keine direkten Conversions, sondern vorgelagerte Ebenen betrachten!
  • Mikroindikatoren kann man ähnlich wie Mikroversions nutzen und so ein Prove of Concept erstellen.

Die Themen dieser Folge im Überblick

  • 3 Min. Wieso ist es so wichtig, Push und Pull zu verbinden?
  • 5 Min. Flywheel Modell vs. Funnel-Betrachtung
  • 7 Min. Search Query Types
  • 11 Min. 4 Schritte für Ansprache des Search Intents auf Facebook
  • 16 Min. Retargeting auf Facebook
  • 20 Min. 6 Kategorien der Search Query Types
  • 23 Min. Beeinflussung von Suchintentionen – how to.
  • 25. Min. Messbarkeit und Tracking Besonderheiten
  • 28 Min. Surprise

Was erwartet dich in dieser Folge?

Die große Heirat von Facebook und Google Ads. “Ich verstehe nicht, wieso das nicht ein viel relevanteres Thema ist”, so Dennis. Nach ihm läge das doch auf der Hand, allerdings lassen die meisten Leute es links liegen. Dabei gibt es viele Synergiemöglichkeiten für das Crossmarketing. Zusätzlich lassen sich durch die Etablierung mancher Begriffe Suchanfragen sehr gut beeinflussen. 

An dieser Stelle ist das Flywheel Modell sehr charmant. Durch die Kombination von Facebook und Google Ads kannst du dir ein Modell aufbauen, das durch verschiedene Kanäle immer weiter angetrieben wird. Social Ads sind nützlich für Menschen, die dich und dein Unternehmen noch nicht kennen. Sie können den Antrieb des Wheels befeuern. 

Denk’ nicht Mono-Kanalspezifisch! Dennis betont hier die enorme Bedeutung der ganzen Customer Journey. Dementsprechend muss die Person, die für SEA verantwortlich ist, wissen wie die Facebook Ads performen und anders herum. Sollte hier eine Person für beides zuständig sein, gibt Dennis den Tipp, eher den/die SEA Beauftragten/ Beauftragte Facebook mitbetreuen zu lassen. Dieser/diese ist nämlich viel mehr im technischen Kampagnenaufbau drin und bringt nach Dennis das nötige Mindset mit.

 

Search Query Types

Du solltest zudem die unterschiedlichen Search Query Types kennen. Für die Ads-Camp 2020 Besucher: Schaut mal in den Folien von Dennis vorbei, da ist alles bestens aufgeführt. Solltest du nicht da gewesen sein, erwartet dich unten aber auch eine kleine Überraschung, wie du an die Informationen kommst.

Die Search Query Types sagen aus, wie die Art und Weise – also der Intense – der Suche eines Users ist. Dies hängt davon ab, was er oder sie eingegeben hat. Dies kann entweder informell ausgerichtet sein, oder aber Aufschluss darüber geben, was der User sich wünscht. Das Retargeting läuft dann über die Ads oder den Content, der zu anderen Seiten weiterführt. Das ist mit der Leadgenerierung bzw. der Leadnurturing zu vergleichen. 

Pain, Gain, Lösung. Angenommen unser User habe nach laktosefreier Schokolade geschaut und wurde insofern weitergeleitet, dass er jetzt weiß, dass er viel einfacher vegane Schokolade kaufen kann – dann geht er oder sie zufrieden aus der Suche heraus. Und wird sehr wahrscheinlich weiter in diese Richtung suchen. Vielleicht stolpert er/sie beim nächsten Mal über vegane Pralinen…

 

Die Ausgangslage

Versuch deine Google Ads zu clustern. Je nachdem, wie & wo der User bei der Kaufentscheidung steht, kannst du ihn/sie mit Google Anzeigen und verschiedenen weiteren Methoden besser auf Facebook ansprechen. Nach dem Clustern der Keywords buchst du sie ein, ebenso wie die Google Ads, Nutzer*innen kommen auf deine Seite, du hast einen Pixel integriert, um sie auf Facebook und Instagram wieder anzusprechen. Und jetzt? Wie wird genau das eingebuchte Keyword bei facebook wieder angesprochen? 

An dieser Stelle beschreibt Dennis vier einfache Schritte.

    • Search Ad erstellen 
    • URL Parameter dran hängen (können UTM Parameter sein) 
    • darauf Custom Audience bauen (Voraussetzung Facebook Pixel) 
    • abschließend eine Retargeting Ad oder Lookalike aufbauen


Über den Pull Kanal weißt du, welche Intention und welche Value Proposition und welches Alleinstellungsmerkmal für deine Zielgruppe von großer Bedeutung ist. Das könntest du in der Wiederansprache fossieren. Die Grundidee wäre somit, nur die Ads auf die Custom Audience zu schalten und dann das Retargeting sehr spezifisch zu machen. Dann hättest du es datentechnisch sehr schön gelöst, aber die Kunden nicht individuell angesprochen.

Dennis empfiehlt deswegen zwischen informativen, navigations-, kommerziellen Search Queries und dann nach transaktionalen Search Queries zu unterscheiden. Arbeite dich hierfür durch die Keywords durch, schau dir an, in welcher Stufe welches Keyword Sinn ergibt und wie im Anschluss das Retargeting aussehen sollte. Die Kategorien “Preis” und “Attribute” sind auch sehr sinnvoll, weil du dann beispielsweise preissensible Gruppen herausfiltern kannst. So wird das Retargeting sehr granular und effizient. 

Bei Facebook kannst du ebenfalls Produktfeeds hochladen und einzelne Produktgruppen herausfiltern und auf etwas Spezielles retargen. Dennis: “Das konvertiert wie Sau”.

 

Beeinflussung von Suchintentionen – how to.

Wie schaffe ich es auf diesen Stand zu kommen und den Prozess so zu bauen? Suchintentionen so zu beeinflussen, sodass es am Ende einen sauberen Standard hat? Du darfst nicht erwarten, direkt Conversions zu sehen. Zunächst gibst du Geld aus. Die Ergebnisse bekommst du in einem nachgelagerten Prozess, da es etwas Zeit dauert, bis sich die Vorgehensweise etabliert. 

Devise: Ziel anders definieren! Nimm erst einmal Impressions als Ziel, später dann die Position & Suche des Keywords. Sollte es Suchvolumen bekommen, dann ist dies ein relativ guter Erfolgsindikator. Die Indikatoren sind nur Trends und haben somit einen weniger aussagekräftigen Charakter. Das gefällt Manager*innen wahrscheinlich nicht so gut. 

Ein Argument, das helfen kann: Mikroindikatoren kann man ähnlich wie Mikroconversions nutzen und so ein Proof of Concept erstellen. Wenn es dann so aussieht, als würde es funktionieren, dann kann man danach die komplexe Lösung dahinter bauen. Damit ist es zu 100% auswertbar.

 

3,2,1… Ask me anything

Du hast noch viele Fragen und möchtest Dennis’ Hacks und Tricks hören? Da haben wir ein Nerd-Special vorbereitet. “Ask me anything” – Wir gehen mit Dennis am Freitag, den 21.08.2020, um 9:30 Uhr bei Instagram Live und beantworten eure Fragen zum Thema Google Ads und Facebook Ads. Schickt uns diese einfach im Laufe der Woche. Wir freuen uns total!

 

Über Dennis Fäckeler, unseren Gast in dieser Folge

Dennis Fäckeler ist Marketing Experte & Data Nerd mit growth mindset. Momentan ist er Chief Growth Officer bei Userlutions in Berlin. 

Dennis Fäckelers Profil findest du hier.

Über die Social Marketing Nerds

Die Social Marketing Nerds sind Paid Social Media Spezialisten. Wir helfen unseren Kunden über Social Media Marketing zu wachsen. Dabei fokussieren wir uns auf die zur Zeit wichtigsten Push-Marketing-Kanäle.

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